Harnsäure natürlich mit Kirschen senken

Mit Sauerkirschen zum niedrigen Harnsäurespiegel

Täglich eine Handvoll frischer Kirschen soll den Harnsäurespiegel senken. Das haben Wissenschaftler verschiedener Institute herausgefunden. Denn bereits in den 1950er Jahren wurde in Michigan festgestellt, dass die Anzahl der Patienten mit erhöhter Harnsäure sowie Gichtpatienten in den Arztpraxen um die Kirsch-Erntezeit deutlich zurückging.
So beobachtet man seit dieser Zeit im Rahmen von unabhängigen wissenschaftlichen Studien, wie sich der Harnsäuregehalt im Blut nach dem Verzehr von Montmorency Sauerkirschen verhält. Diese weisen nämlich eine ganz besondere und einzigartige Pflanzenstruktur auf.

In einer Studie der University of California wurde eine um 75% bessere Harnsäureausscheidung erreicht. Folglich konnte der Harnsäurewert um 15% sinken – ein kleiner Wert, der einen Unterschied zwischen gesundem und erhöhtem Harnsäurespiegel ausmachen kann!

In einer Studie der University of California1 wurde die Harnsäure im Blut der Probanden im Alter zwischen 20 und 40 Jahren vor und nach dem Verzehr von Sauerkirschen gemessen. Es wurde festgestellt, dass eine sauerkirschenreiche Ernährung die Ausscheidung der Harnsäure über den Urin um 75% steigern kann. Das zieht eine Reduktion der Harnsäure im Blut von durchschnittlich 15% nach sich, was den Unterschied zwischen einem gesunden und einem erhöhten Harnsäurespiegel ausmachen kann!

Seither konnte der harnsäuresenkende Effekt der Montmorency Sauerkirsche in zahlreichen Studien nachgewiesen werden. Zusätzlich bringt die Montmorency Sauerkirsche einen weiteren Vorteil mit sich: Sie ist nicht nur sehr gesund und lecker, vielmehr ist sie nahezu frei von Nebenwirkungen!

Warum die Montmorency Kirsche so einzigartig ist

Von über 1.000 bekannten Kirschsorten ist die Sauerkirschsorte Montmorency jüngst von besonderem Interesse. Warum ist das so? Im Vergleich zu herkömmlichen Sauerkirschen sticht die Montmorency Sauerkirsche aufgrund ihres besonderen Pflanzenprofils hervor. Ihr einzigartig ausgewogenes Verhältnis von natürlichen Inhaltsstoffen wie Anthozyane, die schmerzlindernd und entzündungshemmend agieren können, machen die Montmorency Sauerkirsche zu einer echten Superfrucht.

Der Saft der Wunder-Kirsche kurbelt die Ausscheidung der Harnsäure an, damit keine Harnsäurekristalle entstehen, die sich in den Nieren und an den Gelenken absetzen können. Auf diese Weise ist eine Reduktion des Harnsäurespiegels möglich und damit des Risikos an Gicht zu erkranken.

In einer groß angelegten Studie der Universität Boston konnte das Risiko einer Gichtattacke durch die Einnahme von frischen Sauerkirschen um 35% gesenkt werden. Mit einem Montmorency Sauerkirsch-Konzentrat sogar um bis zu 45%!

Insgesamt nahmen 633 Gichtpatienten an einer Studie der Boston University2 teil, die feststellen konnte, dass durch die Einnahme von Sauerkirschen das Risiko einer Gichtattacke um 35% reduziert wurde. Nimmt man ein Konzentrat aus Montmorency Sauerkirschen ein, so sinkt das Risiko sogar um 45%, wie die Studie belegte!

Darüber hinaus hemmt der Konsum von Sauerkirschen zusätzlich noch Entzündungen3. Das bedeutet, dass sich eine Ernährung reich an Montmorency Sauerkirschen ebenfalls positiv bei entzündlichen Beschwerden der rheumatischen Erkrankungen, wie z.B. Gicht und Arthritis, unterstützen kann.

Woher kommen die erhöhten Harnsäurewerte?

Harnsäure entsteht in unserem Körper als Produkt des Purinstoffwechsels. Sie fällt auf natürliche Weise beim Abbau von Zellen an und wird über den Urin ausgeschieden. Nehmen wir jedoch über die Nahrung zusätzlich vermehrt Purine auf, vor allem durch tierische Lebensmittel und Alkohol, fällt auch mehr Harnsäure im Organismus an. Zu erhöhten Harnsäurewerten – Hyperurikämie – kommt es, wenn die Produktion oder die Aufnahme von Purinen im Körper zu hoch oder die Ausscheidung der Harnsäure über die Nieren gestört ist. Langfristig kann dieser Zustand zu Nierensteinen und Gicht führen.

Grafik: Entstehung von Gicht

Gicht entwickelt sich in mehreren Schritten.

 

Anwendung der Montmorency Sauerkirsche

Idealerweise sollten täglich ein bis zwei Hand voll frischer Montmorency Sauerkirschen verzehrt werden. Da diese jedoch ausschließlich in den USA angebaut werden und nur zur Erntezeit frisch erhältlich sind, muss man auf andere Produkte der Power-Frucht zurückgreifen. So ist die Montmorency Sauerkirsche beispielsweise als Konzentrat auf dem Markt erhältlich. Zwei bis vier Esslöffel täglich sollen dabei schon ausreichend sein, um erste Besserungen zu sehen. Ebenfalls kann der Saft der Kirsche in Kapselform eingenommen werden. Als Pulver, Saftkonzentrat oder getrocknet können die Sauerkirschen außerdem zum täglichen Kochen benutzt werden. Auf diese Weise entstehen nicht nur Kuchen und Smoothies, die lecker sind, sondern auch die Gesundheit fördern.

Informieren Sie sich mit unserem Testbericht zu Montmorency Sauerkirsch-Kapseln und unserem Testbericht zu Montmorency Sauerkirsch-Konzentrat.

Logo der deutschen ApothekenUnser Testsieger ist in Deutschland als Konzentrat mit der PZN 12529355 und als Kapseln unter PZN 10312723 erhältlich. In Österreich läuft das Konzentrat unter PZN 4753920 und die Kapseln unter PZN 4753883.

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Quellen

[1] Jacob, R. A., Spinozzi, G. M., Simon, V. A., Kelley, D. S., Prior, R. L., Hess-Pierce, B., & Kader, A. A. (2003). Consumption of cherries lowers plasma urate in healthy women. The Journal of Nutrition, 133(6), Seiten: 1826–1829.  http://jn.nutrition.org/content/133/6/1826.full.pdf+html Abgerufen am 20.03.2020 

[2] Zhang, Y., Neogi, T., Chen, C., Chaisson, C., Hunter, D. J., & Choi, H. K. (2012). Cherry consumption and decreased risk of recurrent gout attacks. Arthritis and Rheumatism, 64(12), Seiten: 4004–4011. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/art.34677 Abgerufen am 20.03.2020 

[3] Martin, K. R., Burrell, L., & Bopp, J. (2018). Authentic tart cherry juice reduces markers of inflammation in overweight and obese subjects: a randomized, crossover pilot study. Food & Function, 9(10), Seiten: 5290–5300. https://pubs.rsc.org/en/content/articlelanding/2018/FO/C8FO01492B#!divAbstract Abgerufen am 20.03.2020